Eine kleine Milonga in einem kleinen Ort im Odenwald, Ende 2013 – dort lernten sich Wasiliki und Andreas kennen. Seitdem können sie auf etliche gemeinsame Projekte zurückblicken.

Erste gemeinsame Schritte
Völlig begeistert voneinander und vom Tango Argentino begannen die beiden recht bald, ihr privates Zuhause in Langen zu nutzen, um Tangolehrer ins Rhein-Main-Gebiet einzuladen, um sich im kleinen privaten Kreis weiterzuentwickeln. So kam es zu Konzerten und den ersten gemeinsam veranstalteten Milongas.
Auch beruflich wuchsen die beiden immer mehr zusammen, so unterstützte Wasiliki Andreas mehr als 6 Jahre in seiner IT-Firma als kaufmännische Leiterin.
Das Tangohotel
Nachdem 2020 aus wohlbekannten Gründen viele Aktivitäten neu überdacht werden mussten, entschlossen sich die beiden in ihrem Tatendrang zu einem neuen Abenteuer. Es kam zum Kauf eines Hotels, das dann unter dem Namen „TA-TAA! – das Tangohotel im Taunus“ in Tangokreisen weit über die Grenzen der Region bekannt wurde. Besonderer Beliebtheit erfreute es sich unter den argentinischen Orchestern, die dort oft und gerne auf ihrem Weg zu den Tourneen durch Europa vorbeischauten. Aber auch renommierte Tango-Lehrer aus der ganzen Welt waren regelmäßig zu Gast.
Bedauerlicherweise hatte das Projekt fast von Beginn an mit großen bürokratischen Hürden zu kämpfen, was leider auch dazu führte, dass man vieles, was ursprünglich angedacht war, nicht ausführen konnte. Dennoch war diese Zeit von großer Kreativität und insbesondere damit verbunden, die Kontakte zur Tangogemeinschaft zu vertiefen.


Argentinien
Die Verbundenheit zu Argentinien ist groß, seit 2013 reist Wasiliki regelmäßig dorthin, und da kam sie auch bereits zum ersten Mal mit den Hogares La Casa de Teresa und Los Horneros in Kontakt. Hogares sind privat geführte Kinderheime, in denen Kinder untergebracht sind, deren Eltern nicht in der Lage sind, angemessen für sie zu sorgen. Als Zauberkünstlerin fand sie schnell Zugang zu den Kindern und war von der Arbeit der Betreuenden beeindruckt. Durch die regelmäßig stattfindende Milonga Solidaria hielt sich dieser Kontakt auch über die Jahre und wo es möglich war, wurden die Hogares auch von den beiden unterstützt.
Stiftungsgründung
Zu einem besonders großen persönlichen Einschnitt kam es dann 2025. Andreas‘ IT-Firma wurde verkauft und nahezu zeitgleich dann auch das Tangohotel. In diesem Moment entschieden sich Wasiliki und Andreas, eine gemeinnützige Stiftung zu gründen – es entstand „TA-TAA! – die Stiftung“. Sie hat ihren Sitz in Liechtenstein.

Die Idee dahinter ist, gemeinnützige Arbeit da zu unterstützen, wo sie unmittelbar bei den Menschen ankommt. So wird die Stiftung neben Hogares in Argentinien eine soziale Einrichtung in Deutschland unterstützen, die sich darum kümmert, Menschen mit psychischen Einschränkungen Wohnraum zu beschaffen und da anzusetzen, wo die üblichen karitativen Träger nicht mehr greifen. Denn klar ist – jeder Mensch braucht ein sicheres Zuhause!
Neue Heimat
Die neue Heimat der beiden Stiftungsgründer Andreas und Kuratorin Wasiliki wird in Portugal sein, wo auch ein neues Tangoprojekt entstehen soll. Alle Gewinne aus dem Projekt werden der Stiftung zugutekommen.
Auf Reisen
Bis dahin werden die beiden ihre neu gewonnene Freiheit auch dazu nutzen gemeinsam zu reisen. Andreas ist gerade auf seinem Trimaran „TA-TAA!“ auf einer Weltumseglung, Wasiliki begleitet ihn zeitweise, wird aber auch wieder einige Wochen in Argentinien verbringen.
Andreas steht auf den Reisen auch gerne als Tango-DJ zur Verfügung. Er hat insbesondere in den Jahren des Tangohotels seine Erfahrung diesbezüglich weit ausbauen können und seine Musikgestaltung erfreut sich auch auf internationalen Events großer Beliebtheit. Alle Gagen werden direkt der Stiftung zugeführt.
